Insolvenzrecht

Der Beratungsschwerpunkt der Kanzlei auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechtes zieht eine umfassende Spezialisierung unserer Anwälte auf dem Gebiet des Insolvenzrechts nach sich. Institutionelle Gläubiger sind Beteiligte in einer Vielzahl von Insolvenzverfahren. Unsere Spezialisten beraten und vertreten Gläubiger in Insolvenzverfahren gegenüber dem Insolvenzgericht und den übrigen Beteiligten, insbesondere gegenüber dem Insolvenzverwalter. Wir vertreten die Gläubigerinteressen umfassend im Insolvenzantragsöffnungsverfahren und im eröffneten Insolvenzverfahren. Wir begleiten Sanierungsmaßnahmen innerhalb und außerhalb des Insolvenzverfahrens. Die Vertretung von Gläubigern im Insolvenzanfechtungsprozess gehört zum Tätigkeitsschwerpunkt unserer Anwälte.

Bundesweite Vortragstätigkeit, insbesondere bei institutionellen Gläubigern, gewährleistet ein Höchstmaß an Spezialisierung und Aktualität.


Neuregelung des Verbraucherinsolvenzrechts

01.02.2013 | Andreas Roeger

Nach dem künftig geltenden Insolvenzrecht besteht nunmehr auch in Deutschland die Chance die Wohlverhaltensperiode zu verkürzen. Werden mindestens ein Viertel der offenen Forderungen und die Verfahrenskosten innerhalb der ersten drei Jahre des Insolvenzverfahrens durch den Schuldner gezahlt, kann bereits nach drei Jahren statt derzeit sechs Jahren die Restschuldbefreiung erteilt werden.

Vorzeitige Restschuldbefreiung im Insolvenzverfahren möglich

29.09.2011 | André Nickel

Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung vom 29.09.2011, IX ZB 219/10, entschieden, dass auf entsprechenden Antrag des Schuldners die Wohlverhaltensperiode vorzeitig beendet werden kann und Restschuldbefreiung ausgesprochen werden kann, wenn der Schuldner mit allen Insolvenzgläubigern, die Forderungen zur Insolvenztabelle angemeldet haben, innerhalb der Wohlverhaltensperiode einen Vergleich schließt und die Ansprüche dieser Gläubiger dann durch Teilzahlung oder Teilerlass erloschen sind und der Schuldner zudem nachweist, dass die

Nachweis des Ausfalls, Verzicht auf das Absonderungsrecht

02.12.2010 | Guido Kutscher

Der Bundesgerichtshof hat in einem von KUTSCHER Rechtsanwälte betreuten Verfahren entschieden: BGH IX ZB 61/09 - Beschluss vom 02.12.2010
Leitsatz:

a) Verfügt ein Insolvenzgläubiger zur Sicherung seiner Forderung über eine Gesamtgrundschuld, für die massefremde Grundstücke mithaften und die zugleich auch Forderungen gegen Dritte sichert, so genügt für einen Verzicht das Absonderungsrecht, dass er im Umfang der Anmeldung als Insolvenzforderung auf den schuldrechtlichen Sicherungsanspruch aus einer Zweckvereinbarung mit den

Anfechtbarkeit von Globalzessionen

07.01.2008 | André Nickel

Der Bundesgerichtshof hat am 29.11.2007 entschieden, dass Globalzessionsverträge auch hinsichtlich der zukünftig entstehenden Forderungen in der Regel nur als Kongruentdeckung nach
§ 130 InsO anfechtbar sind. Aus der Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes geht hervor, dass eine Sicherung kongruent ist, wenn bereits bei Abschluss des Globalabtretungsvertrages das dingliche Geschäft vollzogen und sogleich die schuldrechtliche Seite in dem vertraglich möglichen Maße derart konkretisiert wird, dass die abgetretenen Forderungen zumindest


Rechtsanwalt Guido Kutscher neuer Präsident der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt

13.04.2017

Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung zum 01.04.2017 Herrn Rechtsanwalt Guido

Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen nur noch bis 21.06.2016 möglich

14.06.2016

Aufgrund des Inkrafttretens des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie zum 21.03.2016 erlischt

OVG Magdeburg erklärt Erhebung von Herstellungsbeiträgen II für zulässig

02.03.2016

Die Erhebung von Herstellungsbeiträgen II von sog. Altanschließern ist nach der jüngsten Entscheidung des OVG

Neuer Kanzleistandort in Wernigerode

02.03.2016

Seit Anfang 2016 sind KUTSCHER Rechtsanwälte nunmehr auch in der Harzregion mit einem Büro vertreten.
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21.12.2015

Das OLG Celle hat Anfang November 2015 eine Entscheidung des AG Winsen/ Luhe bestätigt, nach dem ein Fahrzeugführer zu

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