Familienrecht

Das Familienrecht beschäftigt sich mit allen Belangen innerhalb der ehelichen und nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie der eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Mit fachanwaltlicher Kompetenz beraten wir Sie zu Fragen der Gestaltung des rechtlichen Rahmens des ehelichen oder nichtehelichen Zusammenlebens, der Strukturierung von Familienunternehmen und über Rechte und Pflichten während einer bestehenden Beziehung.

Eine fundierte Beratung und Vertretung erfolgt in allen mit einer Trennung oder Ehescheidung verbundenen Fragen, wie beispielsweise

- der Klärung von Unterhaltsansprüchen der Kinder und Ehegatten
- Sorge- und Umgangsrecht
- der Klärung und Durchsetzung von Vermögensansprüchen gegen den Ehegatten oder Lebenspartner, Vermögensauseinandersetzung innerhalb des Güterrechts (Zugewinnausgleich einschließlich der damit zusammenhängenden Fragen, Gestaltung von Vereinbarungen bzgl. Des Privat- sowie Betriebsvermögens)
- Versorgungsausgleichansprüche
- Ehewohnung und Hausrat.

Wir beraten und vertreten Sie selbstverständlich auch in Vaterschaftsfeststellungs und -anfechtungsverfahren.

Darüber hinaus stellt auch das Recht der nichtehelichen Lebenspartnerschaften ein umfassendes Betätigungsfeld dar. In diesem Bereich beraten wir Sie umfassund von der Gestaltung von Verträgen bis hin zu Fragen bei der Auseinandersetzung der gescheiterten Lebenspartnerschaft.

Unsere Kanzlei gewährleistet aufgrund unserer Teamarbeit von Spezialisten, dass die im Zusammenhang mit familienrechtlichen Fragen auftretenden erbrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Bezüge und Auswirkungen kompetent bearbeit werden.


Vaterschaftsanfechtungsrecht des leiblichen Vaters

22.03.2012 | Annett Reinicke

Der EUGHMR hat in zwei Entscheidungen vom 22.03.2012 (Az. 23338/09 und 45071/09) festgestellt, dass dem leiblichen Vater nur dann ein Recht zur Anfechtung der Vaterschaft zustehe, wenn zwischen dem Kind und dem rechtlichen Vater keine sozial-familiäre Bindung besteht.
Eine sozial-familiäre Bindung mit dem rechtlichen Vater wird vermutet, wenn die Mutter mit dem leiblichen Vater verheiratet ist oder Vater und Kind zusammenleben. Der Gesetzgeber hat insoweit dem Schutz der gelebten Familie (Art. 6 Abs. 1 GG) den Vorrang eingeräumt - vor dem

Unterhaltsverwirkung bei Verschweigen der Nichtehelichkeit eines Kind

15.02.2012 | Annett Reinicke

Aus der zwischenzeitlich geschiedenen Ehe der Parteien sind eine Tochter und ein Sohn hervor-gegangen. Im Zusammenhang mit der Ehescheidung haben die Parteien eine notarielle Urkunde errichtet, in welcher sich der Ehemann zur Zahlung nachehelichen Unterhaltes an seine Ehefrau verpflichtete.
Nach mehreren Jahren wurde dem Ehemann bekannt, dass seine geschiedene Ehefrau ihm vor Jahren den Sohn wissentlich „untergeschoben“ hatte.
Der BGH stellt in dieser Konstellation fest, dass eine Ehefrau, die ihrem Ehemann verschweigt, dass ein während

Abänderung eines Ehevertrages

26.01.2012 | Annett Reinicke

Der BGH hat in seinem Urteil vom 25.01.2012, Az.: XII ZR 139/09, entschieden, dass für den Fall, dass die Parteien in einem Ehevertrag eine lebenslange Unterhaltsverpflichtung vereinbart haben und sich danach die Rechtslage geändert hat (Möglichkeit der Befristung und/ oder Herabsetzung), der Unterhaltsverpflichtete die Möglichkeit erhält, eine Anpassung des Vertrages wegen Störung der Geschäftsgrundlage zu beantragen.
In diesem Falle hatte sich der Ehemann in einem Ehevertag zu einer lebenslangen unbefristeten Unterhaltsleistung an

Berücksichtigung nachehelicher Entwicklungen beim Ehegattenunterhalt

30.11.2011 | Annett Reinicke

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 07.12.2011, Az.: XII ZR151/09, befasst sich erstmals nach der Entscheidung des BVerfG vom 25.01.2011, Az.: 1 BvR 918/10, wieder mit den Veränderungen der Lebensverhältnisse bei unterhaltspflichtigen Ehegatten durch Hinzutreten eines weiteren Berechtigten.
Eine wesentliche Aussage liegt darin, dass eine Rückkehr zum früheren Stichtagsprinzip erfolgt. Dies bedeutet, dass die ehelichen Lebensverhältnisse durch die bis zur Rechtskraft der Ehescheidung eintretenden Umstände bestimmt werden. Dies


Rechtsanwalt Guido Kutscher neuer Präsident der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt

13.04.2017

Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung zum 01.04.2017 Herrn Rechtsanwalt Guido

Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen nur noch bis 21.06.2016 möglich

14.06.2016

Aufgrund des Inkrafttretens des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie zum 21.03.2016 erlischt

OVG Magdeburg erklärt Erhebung von Herstellungsbeiträgen II für zulässig

02.03.2016

Die Erhebung von Herstellungsbeiträgen II von sog. Altanschließern ist nach der jüngsten Entscheidung des OVG

Neuer Kanzleistandort in Wernigerode

02.03.2016

Seit Anfang 2016 sind KUTSCHER Rechtsanwälte nunmehr auch in der Harzregion mit einem Büro vertreten.
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21.12.2015

Das OLG Celle hat Anfang November 2015 eine Entscheidung des AG Winsen/ Luhe bestätigt, nach dem ein Fahrzeugführer zu

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